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Übernachten im Dachzelt – warum die mobilen Schlafstätten beliebt sind

durch Philipp Bugert auf November 05, 2019

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Zelten ist für uns Menschen schon immer etwas ganz besonderes gewesen. Hier draußen, fernab von den Einflüssen, die einem im alltäglichen Leben begegnen und uns manchmal den letzte Nerv rauben, fühlt es sich so an, als ob man wieder Luft zum atmen hat. Nicht nur, weil man hier automatisch einer ordentlichen Portion Frischluft ausgesetzt ist - vielmehr ist das „Luft holen“ als Art befreiender Akt einzuordnen, der es uns ermöglicht, die vielen stressigen Lasten für einen kurzen Moment beiseite zu legen. Das, was bei den meisten von uns zu Kindestagen bereits große Vorfreude und Bauchkribbeln ausgelöst hat, ruft im Erwachsenenalter noch immer den gleichen Glanz hervor. Das Zelten 2.0, so wie man die mobile Übernachtungsmethode auf den Dächern der Autos bezeichnen könnte, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Noch nie wurde es einem so leicht gemacht eine Übernachtung „unterm Sternenhimmel“ zu realisieren und der hohe Komfort dieser Zeltvariante lässt sogar die allergrößten Camping-Muffel zu waschechten Outdoor-Fanatikern werden.

Das 5 Sterne Hotel der Zelt-Ausführungen - das Innenleben auf einen Blick 

Mit einem leichten Augenzwinkern lässt sich ein Dachzelt fürs Auto tatsächlich als 5 Sterne Hotel bezeichnen. Vergleichen zu den herkömmlichen Zelten, die auf dem Boden platziert und vorab mit dem Backpack transportiert werden, kommt einem vor und während der Nutzung eines solchen Modells eine wahre Komfortwelle entgegen, die dafür sorgt, dass man die Neuanschaffung in Windeseile in sein Herz schließt.

Die Matratze muss bei einem derartigen Modell nicht mühselig aufgepustet werden, sodass du deine Luft für andere Sachen aufsparen kannst und nicht Gefahr läufst blau anzulaufen. Auf dem Boden der meisten Dachzeltversionen ist eine Matratze festintegriert, sodass man auch in punkto Liegekomfort in einer anderen Liga spielt, als man es von einer herkömmlichen Luftmatratze gewohnt ist. Das Outdoor-Erlebnis wird durch den in dieser Umgebung ungewohnten Luxus nicht geschmälert. Es fühlt sich noch immer an, als ob man in einem Bodenzelt liegt, außer, dass man dem Rücken nebenbei etwas Gutes tut.

Die Fenster am Dachzelt sorgen für eine konstante Luftzirkulation. Gibt es draußen etwas interessantes zu entdecken oder möchtest du abends einfach noch ein bisschen die Natur außerhalb genießen? Du kannst dir sicher sein, dass du in deinem Dachzelt den besten Platz überhaupt hast. Sogar die Sternenbegeisterten unter euch werden nicht enttäuscht. Einige Modelle bieten den Ausguck sogar an der Decke an, sodass man gemütlich die Sterne beobachten kann, bevor man in den tiefenentspannten Schlaf fällt.

Auch die Blutsauger können einem wenig anhaben, da viele der Modelle mit einem integrierten Moskitonetz daherkommen. Das Dachzelt an sich lässt sich dabei komplikationsfrei über eine außen angebrachte Leiter betreten und auch wieder verlassen. Egal, ob man alleine, zu zweit oder mit bis zu 4 Personen in den Urlaub fahren möchte – der Markt ist üppig und gibt für jede Größenordnung das passende Zelt her.

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3,2,1 - bereit zum Übernachten

Der komfortable, kräfteschonende und gutdurchdachte Eindruck des Dachzeltes, den man in den Zeilen zuvor bereits gewinnen konnte, nimmt im weiteren Verlauf dieses Textes keineswegs ab. Dies wird einem vor allem in punkto Zeltaufbau bewusst. Anstrengende Fahrt gehabt? Bist du ggf. in einen kräftezehrenden Stau geraten? Regnet es draußen vielleicht sogar noch und das letzte worauf du jetzt Bock hast, ist ein hastiger Aufbau des Zeltes, weil der Sonnenuntergang in bedrohlicher Manier näher zu kommen scheint? Alles Sorgen, die bei einem herkömmlichen Bodenzelt zu Tragen kommen könnten, nicht aber beim Zelten 2.0.

Die Dachbox, in der sich neben der integrierten Matratze übrigens auch hervorragend kleinere Ausrüstungsgegenstände, wie Schlafsack, Kopfkissen und Co. transportieren lassen, macht gleichzeitig auch einen superschnellen Aufbau möglich. Je nach Variante, sorgt ein Kurbelmechanismus oder eine Gasdruckfeder dafür, dass das Zelt in wenigen Minuten bereit ist und das, ohne auch nur eine einzige Schweißperle geopfert zu haben.

Für jedes Auto geeignet

Du kannst dein aktuelles Auto ruhig wieder getrost von der Online-Automobilbörse herunternehmen, falls du dich bereits jetzt in das Thema Dachzelt verliebt haben solltest und befürchtest, dass das eigene Vehikel für eine derartige Anschaffung nicht ausgelegt ist. Wir können dich beruhigen und dir mitteilen, dass sich generell jedes Auto und somit auch jede einzelne Marke für die Nutzung eines Dachzeltes qualifiziert, solange man einige grundlegende Dinge beachtet.

Fast jedes Auto weist mindestens eine Dachlast von 50 Kilogramm auf. Dabei ist es egal, ob du einen Luxus-Wagen dein Eigen nennst, oder aber eine Rostlaube mit 400.000 km auf dem Tacho. Die Hersteller sind dazu verpflichtet Angaben über die Dachlast zu machen, weil sich das Auto im Falle eines Unfalles überschlagen könnte und dementsprechend gegen die dann einwirkenden Kräfte gewappnet sein muss. Wichtig ist, dass man sich bei der Benennung der Dachlast jedoch immer auf den fahrenden Zustand bezieht und nicht auf den stehenden. Dies wiederum bedeutet, dass das Dach des Autos im Stand eine um ein vielfaches größere Last wegstecken kann.

Mit Hinblick auf einen möglichen Versicherungsanspruch muss man jedoch vor der Nutzung des Dachzeltes einen Punkt zwingend beachten. Da während der Nutzung des Dachzeltes die festgelegte Dachlast zweifelsfrei überschritten wird, kommt der Hersteller bzw. Verkäufer des Autos auch nicht für dadurch entstandene Schäden auf. Verunsicherung muss dies jedoch nicht auslösen, da es viele tausende Dachzeltbesitzer im Lande gibt und nur die wenigsten von einem Schaden am Auto berichten. Wenn die Montage des Dachzeltes gewissenhaft und ordnungsgemäß verläuft, passiert nichts!

Auf asphaltierten Straßen sollten mindestens 2 Querträger verwendet werden, auf denen das Dachzelt platziert wird. Je nach Bodenbeschaffenheit und Personenanzahl muss man hier aufstocken und ggf. auf 3 oder 4 erhöhen. Lass dir von dem Händler deines Vertrauens vorab alles genau zeigen und erklären.

Hochwertiges Material fokussieren

Der Markt für Dachzelte gestaltet sich immer üppiger, sodass man vorab schauen sollte, dass man sich in dem Dschungel der Anbieter auch für den richtigen entscheidet. Vor allem das Material sollte dabei genaustens unter die Lupe genommen werden, da dieses darüber entscheidet, ob man langes Vergnügen an der mobilen Schlafstätte hat oder bereits nach kurzer Zeit frustriert ist.

Wasserdichtigkeit und Widerstandsfähigkeit stehen dabei stets im Fokus – logisch, jedoch sollte man sich auch ausgiebig erkundigen, ob das Material sich bei dem vielen Öffnen und Schließen auf Dauer gut behaupten kann. Dachzelt-Messen oder auch Online-Reviews können diesbezüglich sehr hilfreich sein, da Hersteller und Besitzer ihre Erfahrungen preisgeben. Achte darauf, dass die Zeltschale aus Spritzguss oder aber Kunststoff angefertigt ist, da sich dies auf Dauer erstklassig bewährt. Die Dachzeltverschlüsse müssen ebenfalls einiges hergeben, sodass man unbedingt auf Edelstahl setzen sollte. Transportrehling und auch Dichtungsleiste findet man auf dem Markt in der Regel aus Aluminium vor. Achte zudem immer darauf, dass die verwendeten Schrauben aus Aluminium sind, da nur eine rostabweisende Machart auf lange Sicht betrachtet Qualität verspricht. Abgerundet wird das perfekte Zelt mit einer hochqualitativen Dichtlippe, die dafür sorgt, dass während der Fahrt kein Regen in das Innere des Dachzeltes laufen und Matratze, Ausrüstungsgegenstände und Co. durchnässen kann.

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