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Schuhe fürs Gelände - die wichtigsten Infos zum passenden Schuhwerk

durch Philipp Bugert auf July 30, 2019

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Es ist egal, ob man sich im Gelände dem Wandersport hingibt, oder aber auf eine Bushcrafting-Tour geht – Die Möglichkeiten seine Freizeit in der Natur zu gestalten sind mindestens genauso breitgefächert, wie das Angebot fürs passende Schuhwerk. Um den Hürden und hohen Ansprüchen des Geländes mit dem notwendigen Maß an Sicherheit entgegentreten zu können ist es wichtig, dass man nicht die „Katze im Sack“ kauft, sondern einen zielführenden Einblick in die jeweiligen Vorteile eines Schuhs erhält. Nur mit dem richtigen Schuh ist man diesen teils fordernden Bedingungen am Ort des Geschehens gewachsen und man riskiert keine Verletzung. Wolfgangs fasst für dich Detailliert zusammen, worauf es bei einem Outdoor-Schuh besonders ankommt.

Verletzungsgefahr wird oft unterschätzt

Vor allem die Verletzungsgefahr im Gelände wird auf Seite von Outdoor-Neulingen oftmals unterschätzt. „Ist doch letztendlich auch nur laufen“ heißt es dann meistens mit einem abfälligen Unterton. Genauso schnell wie dieser Satz gefallen ist verfliegt er dann auch wieder, wenn die erste Verletzung im Gelände zustande gekommen ist.

Erstklassiges Material bei Gelände-Schuhen

Straßenschuhe können aus materialtechnischer und produktionstechnischer Sicht nicht ansatzweise mit Outdoor-Schuhen verglichen werden. Die widerstandsfähigen und langlebigen Eigenschaften sind speziell für raue und ungemütliche Einsatzorte vorteilhaft, sodass man beim Tragen stets ein Gefühl von guter Vorbereitung und Sicherheit genießen kann. Dabei ist es egal, ob es um scharfkantige Steine, matschige Bodenbeschaffenheiten, rutschige Wurzeln oder auch dornige Passagen geht – Das robuste Material kann es problemlos mit all diesen Einflüssen aufnehmen und es sorgt auf diese Weise dafür, dass man ohne Verletzungen, Schmerzen, oder auch Blasen sein Etappenziel erreicht.

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Die meisten Schuhe werden aus widerstandsfähigem Nubuk-Leder oder Kunstleder erzeugt und können zudem mit einem atmungsaktiven Innenleben auftrumpfen. Nylon, Nylon-Leder, Leder, Membrane – Die Herangehensweisen können von unterschiedlicher Natur sein, jedoch visieren sie alle das gleiche Ziel an: Feuchtigkeit und Nässe soll schnell und effizient abtransportiert werden und ein Eindringen von Wasser soll vermieden bzw. hinausgezögert werden. Dabei weisen die Schuhe auch einen hohen multifunktionellen Charakter auf. Egal, ob es sich beispielsweise um einen längeren Aufenthalt in der Natur handelt, oder um einen Angelausflug nach Norwegen - mit den richtigen Schuhen ist man vor Ort immer bestens gewappnet.

Einteilung in Härtegrad-Kategorien

Um das Outdoor-Schuhangebot besser nach Verwendung eingliedern zu können und einen guten Überblick zu erzeugen, werden die Modelle meistens in Kategorien unterteilt. Vor allem bei den Wanderschuhen lassen sich diese Unterteilungsformen bei nahezu jedem Hersteller erkennen. In der Regel unterteilt man hier nach Härtegraden. Diese Härtegrade geben Auskunft über die Verwendungsmöglichkeiten. Daraus wiederum kann man ableiten, ob der Schuh zum anvisierten Ausflugsziel passt oder nicht. Die Härtegrad-Unterteilung von A bis D gibt selbst Outdoor-Fremden eine schnelle Auskunft darüber, ob der Kauf des Schuhs lohnenswert wäre oder nicht.

Härtegrad A: Der Härtegrad A deckt den Bereich „leichtes Wandern“ ab und kann somit für leichte Trekking-Touren und nicht fordernde Bushcrafting-Trips erstklassig verwendet werden. Bei diesen Schuhmodellen erkennt man direkt, dass das Material noch recht leicht und biegsam ist und dementsprechend für eher gediegene Terrains hergestellt wurde. Befestigte und größtenteils flache Wege lassen sich perfekt mit diesem Härtegrad angehen. Mehr als ein Tagesrucksack ist mit dieser Dämpfung des Schuhs nicht zu empfehlen.

Härtegrad A/B: Beim Härtegrad A/B hingegen erfährt man eine leichte Steigerung der Einsatzmöglichkeiten. Rucksäcke bis 35 Liter können problemlos transportiert werden. Die Besohlung ist immer noch recht ergiebig, eignet sich jedoch bereits für längere Touren mit steilen Anstiegen. Unkomplizierte Wege im Mittelgebirge kann man bereits problemlos mit diesem Härtegrad absolvieren. Die meisten Modelle haben eine festverbaute Sohle, die sich nach Abnutzung nicht erneuern lässt.

Härtegrad B: Der Härtegrad B legt eine sehr feste Beschaffenheit an den Tag. Man kann den Schuh ohne großen Kräfteeinsatz nicht mehr so leicht knicken und dies lässt auf sein Einsatzpotenzial schließen. Die Schuhe bieten eine hervorragende Dämpfung und sind dementsprechend mühelos für Rucksäcke bis 70 Liter geeignet. Auch leicht unwegsame Wege können damit angegangen werden. Der Schuh kann sowohl im Mittel- als auch Hochgebirge getragen werden und glänzt meist mit der Option einer Neubesohlung. Selbst bei leichten Wintertemperaturen lässt sich dieser Allrounder in Kombination mit dicken Wintersocken erstklassig nutzen.

Härtegrad B/C: In unwegsame, fordernde und kurzweilige winterliche Abenteuer, die auch steile und rutschige Passagen aufweisen, kann man sich mit einem Schuh des Härtegrades B/C stürzen. Der Schuh weist eine solche Stärke auf, dass selbst Erschütterungen oberhalb der Zehenregion kaum noch zu verspüren sind. Die sehr steife und feste Besohlung mit einer äußerst hohen Schnürung spricht eine aussagekräftige Sprache. Höhere Regionen bis 4000 m können einwandfrei damit angegangen werden. Vieler dieser Modelle glänzen mit einer ausgezeichneten Profiltiefe und auch klettersteigfähige Typen findet man oft in der B/C Kategorisierung wieder. Ein extrem robuster Schuh, dem so schnell kein Gelände und kein Rucksackgewicht etwas anhaben kann.

Härtegrad C: In eisige und noch höhere Regionen macht man sich dann mit dem Härtegrad C auf. Langandauernde Touren auf 5000 Höhenmetern können mit dieser Kategorie mit der notwendigen Gelassenheit anvisiert werden. Eine an den Fersen platzierte Kante ermöglicht bei vielen Schuhmodellen dieser Härtegrad-Zuteilung die Nutzung von Steigeisen. Ausschließlich sehr robustes Material wird während des Produktionsablaufes verwendet, um so gegen die äußerlichen Beanspruchungen entgegenwirken zu können. Ein tiefes Profil ermöglicht eine trittsichere Fortbewegung auch auf anspruchsvollen und unwegsamen Pfaden.

Härtegrad D: Mit dem Härtegrad D ist man letztendlich beim Maximum des Möglichen angekommen, auch wenn das Alphabet sicherlich noch Spielraum zugelassen hätte. Die Expeditionsstiefel kommen in vielen Fällen mit stark isolierten und herausnehmbaren Innenschuhen daher und sind daher auch für Gletscher-, Eiskletter- und Höhenbergsteigertouren gemacht. Sie kommen in einer voll steigeisenfesten Machart daher und sind an Langlebigkeit und Outdoor-Robustheit nicht mehr zu übertreffen. Meist sind es Outdoor-Profis, die diese Schuhmodelle ihr Eigen nennen. Die Schuhe stellen das Grundgerüst dar, um auch in extrem fordernden Situation bestehen zu können.

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