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Erfolgreicher Angelausflug - die besten Naturköder für Süßwasserfische

durch Philipp Bugert auf August 06, 2019

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Mal ganz ehrlich – ein jeder von uns hat doch sicherlich seine ganz persönliche Lieblingsspeise, bei der das Wasser direkt im Munde zusammenläuft, wenn man das lecker zubereitete Mahl gierig anvisiert. „Es wird gegessen was auf den Tisch kommt“ wird höchstwahrscheinlich in die Geschichte eingehen, als der verstaubteste Standardspruch von allen existierenden Standardsprüchen. Wen wundert es da schon, dass auch die Tierwelt sich nicht mit jedem dahingehaltenen Fraß abfinden möchte?

Vor allem beim Angeln wird man mit dieser wählerischen Haltung der Unterwasserbewohner häufig konfrontiert. Köder ist nicht einfach nur Köder – und wer dies anders sieht, der wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schaffen, mit seinem ins kühle Nass geworfenen Haken, die Aufmerksamkeit der Wasser-Diven abzubekommen. Bevor der Fisch auf dem Teller landet, muss man ihm etwas anständiges „auf den Teller“ bringen. Ein Geben und Nehmen halt. Diese goldene Regel findet am Teich nebenan genauso Anwendung, wie während eines Angelausflugs in Norwegen. Wolfgangs hat für dich die besten Naturköder für Süßwasserfische zusammengestellt, damit dein nächster Angelausflug ein voller Erfolg wird.

Naturköder - eine breitgefächerte Auswahl

Der Begriff „Naturköder“ fasst in der Welt des Angelsports die diversen Köderarten zusammen, die eines natürlichen Ursprunges entstammen. Das Angebot ist äußerst üppig, sodass man sich nahezu schon sicher sein kann, dass man für jede Fischart den passenden Leckerbissen vorfinden wird. Gemüse, Früchte, Samen, Würmer und Insekten – die Liste an möglichen Ködermitteln könnte noch mit vielen weiteren Beispielen fortgeführt werden und verdeutlicht, dass nur eine gute und detaillierte Vorbereitung später den gewünschten Erfolg bringen wird.

Wer es speziell auf Süßwasserfische abgesehen hat, der sollte seine Köder auch dementsprechend präzise auf dieses Ziel ausrichten. Die meisten Süßwasserfische gehören zu den sogenannten Friedfischen, die wiederum dafür bekannt sind, nicht jeden Köder gleichermaßen stark zu mögen. Nur die richtigen Köder lassen den Haken hinterher attraktiv genug erscheinen.

Der Klassiker - Regenwurmköder für Süßwasserfische

Altbewährt, erfolgsbringend, gut! So könnte man den Klassiker unter den Süßwasserfisch-Ködern bezeichnen, wenn es darum geht, eine kurze und treffende Umschreibung zu finden. Wo viele anfangs etwas exotischeres erwartet hätten, da setzt der Süßwasserfisch zunächst auf die schmackhaften Basics. Soll dem Angler nur recht sein, denn, Regenwürmer lassen sich vor allem in unserem Teil der Erde hervorragend selbst beschaffen und können zudem vielseitig eingesetzt werden.

Doch auch Regenwurm ist nicht gleich Regenwurm. Jede Regenwurm-Art glänz mit eigenen Vorteilen, die man möglichst ziemlich genau kennen sollte. Tauregenwürmer, die oftmals auch unter dem Namen „Blauköpfe“ Bekanntheit erlangt haben, sind perfekt für das Grundangeln oder Posenfischen gemacht. Unter anderem knabbern gerne mal Aale, Döbel, Barben und auch Barsche an diesem Köder an. Wenn man die Blauköpfe zu einem großen Ball bündelt und am Angelhaken platziert, könnte dies zur Folge haben, dass auch Welse nicht abgeneigt sind.

Riesenrotwurm, Kompostwurm und Co.

Die wurmige Speisekarte hat noch lange kein Ende. Auch die Arten „Riesenrotwurm“ und „Kompostwurm“ sehen für die Süßwasserfische einfach zu appetitlich aus, als dass man einen Biss an den Haken nicht riskieren würden. Die offiziell unter den Namen „Dendrobenas“ und „Eisenia“ bekannten Würmer lassen sich in jedem Angelfachgeschäft unkompliziert vorfinden und versprechen während des Angelausfluges eine hohe Erfolgschance.

Vor allem die Dendrobenas wissen durch ihre Bewegungen zu überzeugen. Durch das viele Zappeln, Winden und Bewegen werden die Fische nahezu automatisch und wie in Trance angelockt. Zusammen mit den Eisenias schaffen sie es außerdem mit geruchstechnischen Attributen auf ganzer Linie zu überzeugen – zumindest in der Welt der Süßwasserfische! Was für menschliche Nasen eher einer Tortur gleicht, ist für die Fische so, als ob man an dem köstlichsten Gericht der Welt vorbeiziehen würde.

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Aal, Brachse, Karpfen und Rotaugen lassen sich unter anderem hervorragend mit den Dendrobenas fangen. Die Kompostwürmer hingegen kommen auf Seite der Weißfische und Schleien besonders gut an und eignen sich zudem ausgezeichnet fürs Stippfischen.

Maden, Mehlwürmer und andere Süßwasserfisch-Leckereien

Maden sind eine lohnenswerte Anschaffung, wenn man überlegt, wie günstig sie im Fachgeschäft angeboten werden und welch ein großer Erfolg mit ihnen erzielt werden kann. Dieser Allround-Köder bringt alle Weißfischarten, sowie Brachsen gleichermaßen an den ausgeworfenen Haken. Auch Barsche und Aale sind diesem günstigen und praktischen Köder nicht abgeneigt und liebäugeln hin und wieder mal mit einem Biss. Die Larven trumpfen zudem mit einer anständigen Lagerzeit auf. Etwa 1-2 Wochen kann man sie an einem kühlen Ort lagern, bevor sie anfangen sich zu verpuppen. Wer diese Frist verschläft oder einfach nicht so schnell zum Angeln kommt, muss seine aufbewahrten verpuppten Larven nicht entsorgen. Die in diesem Zustand als „Caster“ bezeichneten Köder können wiederum auch viele Fische anlocken und nehmen ebenfalls einen bedeutsamen Teil des Süßwasserfisch-Speiseplans ein.

Wer sich traut und von der bekannten Norm ein wenig abweicht, der könnte für seinen Mut belohnt werden. Alternative Naturköder wie Wasserschnecken, Mehlwürmer, Bienenmaden, Käse und Mückenlarven können wahre Wunder bewirken und trumpfen bei diversen Fischarten auf. Schleien stehen total auf Wasserschnecken, Forellen hingegen gönnen sich gerne mal einen Mehlwurm-Happen. Mit einem Käse-Köder kann man sich bei den Barben schnell Freunde machen und Rotaugen schielen öfters mal gierig auf rote Mückenlarven.

Viele Angler berichten darüber, dass vor allem in den wärmeren Jahreszeiten manchmal kaum etwas mit einem tierischen Naturköder an den Haken geht. Es scheint so, dass viele Fische während des sommerlichen Temperaturanstiegs zu Kurzzeit-Vegetariern werden.

Pflanzliche Naturköder

Schon gewusst, dass Brachsen, Güster und Rotaugen total auf geknetetes Weißbrot abfahren? Oder vielleicht schon mal davon gehört, dass Karpfen und Weißfische zu einem Körnchen Mais gerne mal „ja!“ sagen? Mais hat den enormen Vorteil, dass es am Haken lange seinen eigentlichen Zustand behält. Werden Würmer, Brot und diverse andere Köder schnell mal im Wasser weich oder von anderen Fischen abgenagt, so ist das Maiskorn meistens zu stabil dafür und kann viel länger eingesetzt werden. Dies hat nicht selten zur Folge, dass diesem Umstand geschuldet meist die größeren Exemplare am Haken landen.

Experimentieren und Ausprobieren geht auch hier über Studieren!

Versuche dein Glück auch mal mit exotischen Ködern wie Hanfsamen, Weizenkörnern, Makkaroni oder Kirschen. Was total verrückt klingt, lässt beispielsweise die Anglerherzen bei belgischen Stippanglern regelmäßig höherschlagen. Mit Hanfsamen schaffen sie es zahlreiche Rotaugen an Land zu ziehen. Also – traut euch!

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